Andreas Franz: „Spiel der Teufel“

März 2008

In Andreas Franz’ 17. Roman eilt die Dichtung der verbrecherischen Wahrheit um Haaresbreite voraus. Diesmal wird das Kieler Kripo-Team mit der Organmafia konfrontiert. Es ermitteln: Sören Henning und Lisa Santos. Nach dem angeblichen Selbstmord ihres Kollegen Gerd Wegner stößt das Förde-Duo in ein verbrecherisches Wespennest der gefährlichsten Sorte. Mit Interview zum Thema Organhandel und Hörprobe.

In Andreas Franz’ 17. Roman eilt die Dichtung der verbrecherischen Wahrheit um Haaresbreite voraus. Diesmal wird das Kieler Kripo-Team mit der Organmafia konfrontiert. Es ermitteln: Sören Henning und Lisa Santos. Nach dem angeblichen Selbstmord ihres Kollegen Gerd Wegner stößt das Förde-Duo in ein verbrecherisches Wespennest der gefährlichsten Sorte. Dabei haben eine Menge Leute ihre Finger tief im Schlamm des Bösen stecken, unter ihnen auch Mitglieder der so genannten besseren Gesellschaft. Kollege Wegner ist mit seinen verdeckten Ermittlungen wohl ins Visier der Organmafia geraten. Die Spur führt in den Osten.

Das Besondere an diesem Fall: Kurz nachdem Andreas Franz das Roman-Exposé im Verlag eingereicht hatte, flogen bundesweit mehrere Fälle illegalen Organhandels auf. Die Fleisch-und-Blut-Mafia und ihr diabolisches Netzwerk wiesen geradezu unheimliche Ähnlichkeit mit der soeben erfundenen Krimihandlung auf.

Gerade die verwobenen, undurchschaubaren Strukturen des organisierten Verbrechens reizen mich, sagt Andreas Franz. Gekonnt lässt er hier einmal mehr die Fassade der bürgerlichen Wohlanständigkeit bröckeln und legt Schicht für Schicht das Grauen frei.

Inhalt des Podcast

  1. Einleitung
  2. Leseprobe
  3. Autorenporträt
  4. Interview mit dem Autor
Podcast downloaden

Einen Kommentar schreiben