Buchinfo zu „Prinzessinnenmörder“
Ein klirrend kalter Januarmorgen in den bayerischen Alpen: Auf dem Nachhauseweg von einer Zechtour findet Polizeiobermeister Kreuthner die 15-jährige Pia Eltwanger – unter der Eisdecke des zugefrorenen Spitzingsees. Die Leiche trägt ein goldenes Brokatkleid. Die Münchner Pathologen finden heraus, dass das Mädchen erst mit K.-o.-Tropfen betäubt und dann mit einem gezielten Stich ins Herz getötet wurde. Im Mund des Opfers steckt eine Plakette mit einer „1“ drauf.
Der Mordfall wird Kommissar Wallner von der Kripo Miesbach zugeteilt, und der findet heraus, dass Pia ein einsames Mädchen aus reichem Elternhaus in Rottach-Egern war. Als Wallner nach diesem anstrengenden Ermittlungstag nach Hause kommt, wartet sein Großvater Manfred auf ihn. Während der Brotzeit erzählt der alte Mann ihm von einem Techniker, der die Fernsehantenne repariert hat. Wallner stutzt, denn er hat gar keinen Auftrag erteilt. Er steigt aufs Dach und ist wie vom Donner gerührt: Vor ihm liegt, gehüllt in ein goldenes Prinzessinnenkleid, ein totes Mädchen. Es ist Gertraud Dichl – eine Bauerstochter aus Valley. In ihrem Mund: eine Plakette mit der Nummer „72“ …
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